Unsere Geschichte
Seit 1976 ein Teil von Eisenberg – fast 50 Jahre Gemeinschaft, Glaube und Engagement
Die Geschichte unserer Gemeinde
Die Geschichte der Gemeinde beginnt am 15. April 1976. Damals wurde der ursprüngliche Verein unter dem Namen „Türkischer Arbeitnehmerverein e.V.” gegründet. Die Gründungsmitglieder waren türkische Gastarbeiter, die in Eisenberg und der Region eine neue Heimat gefunden hatten und nach einem Ort suchten, an dem sie ihre religiöse und kulturelle Identität bewahren konnten.
In den Anfangsjahren verrichteten die Muslime ihre Gottesdienste in einem Gebetssaal in den Gebäuden der Firma Gebrüder Gienanth. Dieser Gebetsraum wurde von Baron Ulrich von Gienanth freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Die Gemeinde hält ihn deshalb bis heute in guter Erinnerung – ein frühes Zeichen von gutem Willen und interreligiöser Offenheit in Eisenberg.
Im Jahr 1983 wurde der Türkisch-Islamische Kulturverein e.V. mit Sitz in der Eisenberger Hauptstraße gegründet. Ziel war es, die religiösen und kulturellen Bedürfnisse der türkischen Gastarbeiter in Eisenberg und Umgebung zu erfüllen und gleichzeitig deren Integration zu fördern. Im darauffolgenden Jahr trat der Verein dem Dachverband DITIB bei.
Ein wichtiger Meilenstein war der 14. März 1989. Aufgrund fehlender Räumlichkeiten kaufte der Verein das ehemalige Verwaltungsgebäude der Firma DIDIER in der Tiefenthaler Straße. Das Gebäude war stark renovierungsbedürftig – der Dachboden war vollständig ausgebrannt. Durch Spendenaktionen und viel Eigenleistung der Mitglieder wurde es den Vereinszielen entsprechend umgebaut und renoviert. So entstand ein Ort, an dem Menschen ihre religiöse und kulturelle Identität bewahren und pflegen können – ohne Ausgrenzung und in unmittelbarer Nähe zu ihrem Lebensmittelpunkt.
Heute hat die Türkisch-Islamische Gemeinde Eisenberg etwa 200 Vereinsmitglieder. Die Angebote der Gemeinde werden von mehr als 800 Personen wahrgenommen. Die Gemeinde ist ein wichtiger Teil des gesellschaftlichen Lebens in Eisenberg.
2014 gewann die Gemeinde den Integrationspreis des Donnersbergkreises. 2019 wurde sie Preisträgerin des Jugend-Engagement-Wettbewerbs der Rheinland-Pfälzischen Landesregierung.
Chronik der Gemeinde
Die wichtigsten Meilensteine unserer Geschichte
Gründung des ersten türkischen Vereins in Eisenberg. Gebetssaal in den Gebäuden der Firma Gebrüder Gienanth, zur Verfügung gestellt von Baron Ulrich von Gienanth.
Neugründung mit Sitz in der Eisenberger Hauptstraße mit dem Ziel, religiöse und kulturelle Bedürfnisse zu erfüllen und Integration zu fördern.
Anschluss an die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e.V. (DITIB) mit Sitz in Köln sowie an den DITIB Landesverband Rheinland-Pfalz in Mainz.
Erwerb des ehemaligen Verwaltungsgebäudes der Firma DIDIER. Durch Spendenaktionen und Eigenleistung der Mitglieder wurde das stark renovierungsbedürftige Gebäude umgebaut – eine besondere Gemeinschaftsleistung.
Auszeichnung für das außerordentliche Engagement der Gemeinde für Integration und gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Region.
Anerkennung für die herausragende Jugendarbeit und das bürgerschaftliche Engagement der Gemeinde auf Landesebene.
Fast 50 Jahre nach der Gründung ist die Gemeinde ein fester Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens in Eisenberg – mit 200+ Mitgliedern und Angeboten für 800+ Personen jährlich.
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